Bio-Backhausnowak

Dalwitzhofer Weg 7

Montag bis Freitag 6 – 18Uhr, Samstag und Sonntag 7 – 18Uhr

Die erste Bio-Bäckerei in Rostock.

Von der Innenstadt bis zum Backhaus ist es ein Katzensprung.

Per Hand und Langzeitführung werden alle Teige zubereitet.

Unser Bio-Drei-Saaten-Brot im Steinofen.

Leckeres Bio-Weizen-Baguett.

BIO-Kaffee und BIO-Tee sind bei uns auch FAIRTRADE.

Verkaufstresen mit Blick in die Backstube.

Den halben Tag lang können alle sehen, wie hier herkömmlich gebacken wird.

Unser Bio-Siegel.

Es wurde umgebaut, angebaut und alles neu gemacht

Wir haben doppelte Brötchen, die wie zu DDR-Zeiten schmecken.

Am ruhigen Stadtrand.

» Zur Eröffnung am 18. April 2018 berichtete die Ostseezeitung.

Rostocker Bäcker steigt ins Bio-Geschäft ein: Eine Filiale des Familien-Unternehmens wurde in ein Bio-Backhaus verwandelt. Damit ist es die erste Bio-Bäckerei in Rostock.

Die Bäckerei Nowak ist in das Bio-Geschäft eingestiegen. „Wir haben eine komplett separate Bio-Produktion eröffnet“, sagt Steffi Nowak. Die Filiale neben der Hauptproduktionsstätte der Bäckerei in der Steintor-Vorstadt wurde umgestaltet und eine Bio-Backstube angebaut. „Es ist die erste Bio-Bäckerei in Rostock“, versichert die Inhaberin. Andere Bio-Läden in Rostock würden von Bäckereien außerhalb des Stadtgebiets beliefert werden …

Die Bäckerei Nowak ist in das Bio-Geschäft eingestiegen. „Wir haben eine komplett separate Bio-Produktion eröffnet“, sagt Steffi Nowak. Die Filiale neben der Hauptproduktionsstätte der Bäckerei in der Steintor-Vorstadt wurde umgestaltet und eine Bio-Backstube angebaut. „Es ist die erste Bio-Bäckerei in Rostock“, versichert die Inhaberin. Andere Bio-Läden in Rostock würden von Bäckereien außerhalb des Stadtgebiets beliefert werden.

Doch warum hat sich Steffi Nowak zu diesem Schritt entschieden? Aus Überzeugung! „Ich möchte mich persönlich auch gesünder ernähren und wollte das unbedingt mal machen“, erzählt die Inhaberin, die selbst zu den Bio-Kunden gehört. Es gebe in der Gesellschaft eine Verunsicherung gegenüber konventionell hergestellten Produkten. „Man weiß halt nicht, was für Auswirkungen Glyphosat und Co. haben.“

Ein weiterer Grund sei das Alleinstellungs-Merkmal dieses Projektes. „In Berlin gibt es Bio-Bäckereien an jeder Ecke. Den Trend muss man doch nach Rostock holen können“, hat sich Steffi Nowak gedacht. Aber vor allem geht es ihr auch um den Spaß. „Es ist richtig toll, etwas Neues auszuprobieren und andere Wege zu gehen als bisher.“

Regional, frisch und mit Zutaten aus ökologischem, regionalem Anbau: So soll die neue Produktpalette in der umgestalteten Nowak-Filiale im Dalwitzhofer Weg aussehen. „Es wurde umgebaut, angebaut und alles neu gemacht“, sagt die Inhaberin des Bäckerei-Unternehmens. Zwei Jahre habe die Planung und Vorbereitung für das Projekt in Anspruch genommen. „Ich bin glücklich, genauso habe ich es mir vorgestellt.“ Dafür habe sie einen fünfstelligen Betrag in die Hand genommen. Auch eine Schaumanufaktur gehört jetzt zu der Filiale. „Den halben Tag lang können alle sehen, wie hier herkömmlich gebacken wird.“ In dem Backhaus arbeiten Yvonne Rademacher und Martin Maibach. „Es macht richtig Spaß“, sagt die 38-Jährige. Martin Maibach, der im vergangenen Jahr aus der Schweiz nach Rostock gezogen ist, ist ein Neuzugang im Team. „Die Arbeit ist nicht anders als sonst, nur die Zutaten sind Bio“, erzählt der 49-Jährige.

„Wir nutzen Mehl aus Schleswig-Holstein und MV“, erklärt sie. Für die Bio-Produkte würden ausschließlich Eier aus einem ausgezeichneten regionalen Betrieb kommen. „Und wir verkaufen Fair Trade Kaffee.“ Regionalität habe für Nowak schon immer eine große Rolle gespielt. „Ich möchte den Anbieter kennen, der mir etwas verkauft.“ Das gelte für den konventionellen Bereich genauso wie in der Bio-Filiale.

Das hat jedoch Auswirkungen auf den Preis. „Der Wareneinsatz ist wesentlich höher als im konventionellen Bereich.“ Auch die Produktion sei teurer. „Hier ist alles Handarbeit.“ Die Konditormeisterin gibt ein Beispiel: Ein Dinkel-Roggenbrot würde sonst vielleicht 2,20 Euro kosten. Für die Bio-Version müsse man 4,30 Euro veranschlagen. Damit sind die Kosten fast doppelt so hoch. „Der Kunde ist aber bereit, mehr zu zahlen, wenn er sieht, dass es ein ordentliches Produkt ist“, sagt die Inhaberin überzeugt. Hier werde nichts halb gebacken vom Lkw ins Geschäft geschoben. „Wir wollen Kunden, die sich bewusst ernähren, zu uns bringen und uns vom Discounter-Bereich abgrenzen.“

Auch das Sortiment wurde für die Bio-Bäckerei verändert. „Wir haben ein tolles Drei-Saaten Brot und doppelte Brötchen, die wie zu DDR-Zeiten schmecken“, schwärmt Steffi Nowak. Es sei eine Rückbesinnung, doch auch neue Kreationen wie Chia- und Müsli-Brötchen gibt es im Bio-Sortiment. „Bisher gab es unheimlich viel positive Resonanz.“

Vorerst werden diese Produkte ausschließlich in der Filiale im Dalwitzhofer Weg in der Steintor-Vorstadt angeboten. In den anderen sieben Geschäften im Stadtgebiet werde es weiterhin konventionelle Produkte geben. „In einzelnen Filialen ist es in Zukunft aber nicht ausgeschlossen, ebenfalls Bio-Produkte anzubieten“, sagt Steffi Nowak. Langfristig soll die Bio-Produktion auch für ihre Lieferkundschaft gesteigert werden. Doch man wollte erst langsam starten. „Es muss sich noch ein bisschen einfuchsen.“

Quelle: Ostseezeitung, Johanna Hegermann
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